Mit BE.GA-Nebel-Technologie
bis zu 50% Wirkstoff einsparen!
Die BE.GA-Nebel-Technologie ist eine wissenschaftlich begründete Spezialtechnologie für
die Vernebelung wässriger Brühen von Pflanzenbehandlungsmitteln mit Kalt- und Thermal-Nebelgeräten in Räumen. Unsere Technologie kommt beispielsweise in Gewächshäusern,
Lagern und Produktionshallen in der Lebensmittelindustrie, Brauereien, Getreidelagern
und vielen weiteren Bereichen zum Einsatz. Grundlage dieser Technologie ist die gezielte
Dosierung der zu vernebelnden Mittelmenge, die von den wesentlichen Einflussgrößen,
wie Windgeschwindigkeit im Freien, Luftwechsel der zu benebelnden Räume, abhängig
ist. Alle zulässigen Anwendungsbedingungen für die Mittelausbringung werden dabei
berücksichtigt, sodass eine konstante Mittelablagerungsmenge auf den Zielflächen (z.B.
Pflanzen, Raumwände und –einbauten, Maschinen, Förderbänder) garantiert wird.
Bei der Vernebelung der Mittel wird diese konstante Ablagerung vor allem durch die
gezielte Zugabe von BE (Pflanzenhilfsstoff)* oder PG (Propylenglykol-Formulierung)*
entsprechend der Dosiertabelle dieser Technologie erreicht. BE / PG bewirken eine
erhebliche Einschränkung der Verdunstung der Aerosole und erhöhen somit in
Verbindung mit der, von den Nebelgeräten erzeugten Luftströmung, deren
Ablagerungsgeschwindigkeit auf den Zielflächen. Das bedeutet eine wesentliche Erhöhung
der Mittelablagerungsmenge auf Flächen bzw. eine Mitteleinsparung von bis zu 50%
durch BE / PG und die Verbesserung der Mittelverteilung.
Vorteile der kombinierten Applikation von Mittel und BE / PG:
- Sicherung (Erhöhung) der Mittelablagerung auf den Zielflächen (bis zu 50% Mittel-Einsparung)
- Erhöhung der Haftfähigkeit der Mittel auf Pflanzen usw., auch bei Beregnung von oben
- Sicherung einer hohen Mittelwirkung sowie Vermeidung von Minderwirkungen
- Verbesserung des Pflanzenwuchses und Erhöhung der Abwehrkräfte von Pflanzen gegen Umwelteinflüsse und Schaderreger
- erhebliche Kostenersparnis
Glossar
BE (Pflanzenhilfsstoff)
spezielle für das Nebeln entwickelte stickstoffhaltige Düngemittellösung bestimmter Zusammensetzung.
PG
spezielle lebensmitteltaugliche Propylenglykol-Formulierung.
Mittel
z. B. Desinfektionsmittel, Düngemittel, Mikronährstoffe, Geruchsvernichter
Anwendungsbedingungen - das sollten Sie wissen:
- Nebelgeräte und Räume
Nebelgeräte sind entsprechend den Bedienungsanleitungen der Hersteller einzusetzen. Hinsichtlich der Räume gibt es keine Einschränkungen.
- Wind und Luftwechsel
Die mittlere Windgeschwindigkeit (m/s) ist die durchschnittliche Windgeschwindigkeit über einen Zeitraum von 100 Sekunden.
Die Luftwechselzahl ist von verschiedenen Klimafaktoren, insbesondere jedoch von der Dichtheit der Gebäudebauhülle und der Windgeschwindigkeit abhängig.
Die Luftwechselzahl bestimmt im Wesentlichen die in der Dosiertabelle genannten Mittel- Aufwandmengen.
- Temperatur und Sonneneinstrahlung
25° C ist in der Regel die Obergrenze für die Ausbringung (Spritzen, Nebeln...) von
Pflanzenbehandlungsmitteln und vielen anderen Mitteln in Räumen, wie Gewächshäusern, Produktionshallen und -räumen verschiedenster Art, Lagerhallen etc.,
aber auch im Freiland. Die Temperaturgrenzen für den Einsatz der Mittel werden vom Mittelhersteller vorgegeben. Unabhängig von der Temperatur ist die Anwendung eines
Nebelverfahrens bei direkter Sonneneinstrahlung nicht zulässig.
- Trägerstoffaufwandmenge
Die Trägerstoffaufwandmenge (in der Regel Wasser) beträgt, laut
Anwendungsvorschriften der Nebelgerätehersteller, in Abhängigkeit vom zu vernebelnden
Mittel 1 bis 5 l / 1000 qm.
- Die Aufwandmenge an Trägerstoff
(in der Regel Wasser + evtl. Pflanzenhilfsstoff als
Verdunstungs-Schutz = BE I / BE II oder PG) richtet sich im Wesentlichen nach der
Wirkungsweise und der Art der Formulierung von z.B. Pflanzenbehandlungsmittel, der
Bekämpfbarkeit der Schaderreger, der Kulturpflanzenart und der Bestandshöhe oder der
Einbauten/Maschinen in Räumen sowie der Luftwechselzahl (Windgeschwindigkeit im
Freien in Gebäudenähe).
Eine höhere Trägerstoffaufwandmenge wird empfohlen, wenn einer oder mehrere der
nachfolgend genannten Faktoren zutrifft:
- bei pulverförmigen Formulierungen der Pflanzenbehandlungsmittel
oder anderer zu vernebelnder Mittel
- bei versteckt lebenden Schaderregern
- bei dichten und/oder hohen Kulturpflanzenbeständen
bzw. bei vielen zu behandelnden Einbauten
- bei nichtsystemischen und bei nicht über eine Dampfphase
wirkenden zu vernebelnden Mitteln
- bei Planung von Mittelvernebelungen ist grundsätzlich zu klären,
ob sich das zu vernebelnde Mittel mit BE
und/oder PG „verträgt“, z.B. nicht ausflockt, klumpig wird...
und, ob die Verwendung von BE / PG überhaupt erforderlich ist
z.B. nicht erforderlich bei speziellen gebrauchsfertigen Nebellösungen.
- Unweltschutz
Im Interesse des Umweltschutzes ist das Nebelverfahren auch in Räumen nach
Möglichkeit bei niedriger Windgeschwindigkeit bzw. niedrigen Luftwechsel (abends, nachts) und in relativ dichten Räumen anzuwenden.
- Dosierung der Mittel
Die Dosierung der Mittel wird anhand der untenstehenden Dosiertabelle vorgenommen.
Eine Überdosierung der Mittel ist u.a. aus rückstandstoxikologischen Gründen nicht zulässig.
Festlegung der umweltgerechten Mittel-Aufwandmenge (Beispiel):
Gegeben: 100 ml Mittel / 1000 qm Grundfläche
laut gültigem Mittel-Verzeichnis
+ 2 l Wasser / 1000 qm als Trägerstoff
entspr. Empfehlung des Geräteherstellers
+ 0,4 l BE I / 1000 qm ( entspr. 20% BE I von 2 l Wasser) –
Festlegung des Anwenders => pflanzenverträgliche Menge
+ 4 m/s Windgeschwindigkeit in 2 m Höhe in Raumnähe
Gesucht: umweltgerechte Mittel-Aufwandmenge
Ergebnis: 73 ml Mittel / 1000 qm aus untenstehender Tabelle
+ 2 l Wasser / 1000 qm
+ 0,4 l BE I / 1000 qm
(1) Ab ca. 5 m/s Windgeschwindigkeit im Freien (= Luftwechsel des zu benebelnden Raumes ab ca. 0,7) ist
keine gleichmäßige Mittel-Verteilung im Raum und somit auf den Zielflächen gesichert.
(2) Andere Mittel-Aufwandmengen leicht errechenbar durch Bildung von Zwischenwerten,
z.B. 150 ml Mittel/1000 qm (= 100 ml + 50 ml) entsprechend Mittel-Verzeichnis = bei 20% BE I-Zusatz und 4 m/s
Windgeschwindigkeit = 73 ml + 35 ml = 108 ml Mittel/1000 qm
oder 1000 ml/g Mittel = 2 x 500 ml ….
- Dosiertabelle:
Umweltgerechte Mittel-Dosierung bei der Schaderregerbekämpfung in isolierten
relativ dichten Räumen, wie Gewächshäuser mit Glas-, Folien-, Doppelsteg-
platten- oder Isolierplatteneindeckung, Produktionshallen und -räume usw.
- Zubereitung der Mittel-Brühe:
In einem Mischbehälter (z.B. Meßeimer) wird die ermittelte Nebelbrühe in folgender Reihenfolge gemischt:
Wasser + BE I + Mittel. Die Gesamtmischung ist mit einem nichtoxidierenden Rührstab durchzurühren und in den
Brühebehälter des Nebelgerätes einzufüllen.
Bei Verwendung von Suspensionen ist darauf zu achten, daß sich keine Bestandteile der Brühe auf den Brühe
behälterboden absetzen (sofort nach dem Einfüllen vernebeln oder Rührwerk verwenden).
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